Gesellschaft

Kampf um Anerkennung: Europäische Ethikkommission will Kellnern Menschenrechte zusprechen

Beschissene Arbeitszeiten, geringer Lohn und Stress pur – wer in der Gastronomie arbeiten will, muss starke Nerven haben. Keine andere Berufsgruppe leidet härter unter aufmüpfigen Menschen mit anhaltendem Samenstau. Doch damit soll jetzt Schluss sein!

Viele Menschen haben wahrscheinlich aus Freude über diese Nachricht ihrer Bedienung sogar ein vernünftiges Trinkgeld gegeben. Statt der üblichen 10% bekamen vor allem weibliche Angestellte stattdessen einen anerkennenden Klaps auf den Hintern.
Über diese Dreistigkeit tröstet dann nicht einmal die Kotze in Herzform hinweg, welche besonders aufmerksame Gäste nach zu vielen Gläsern Alkohol hinterlassen haben. Aus Gründen wie diesen, fühlten sich viele Angestellte als Menschen zweiter Klasse und forderten von der EU eine Gleichstellung von Kellnern mit dem Rest der Menschen.
 
Führende Neurowissenschaftler warnen allerdings davor, dass durch einen derartigen Beschluss das Problem der „Temporären Amnesie“ nicht gelöst werden könne.

Dieses Phänomen beschreibt einen Zustand plötzlichen Wortschatzabfalls, welcher bei Gästen beim Betreten von Restaurants zu beobachten ist. So wurde festgestellt, dass bei einer großen Anzahl der Betroffenen, Wörter wie „danke“ und „bitte“ scheinbar komplett aus dem Gedächtnis verschwinden. Ebenso fehlen gängige Sätze wie „stimmt so“ oder Gesten der Höflichkeit wie „danke, aber ich mache die Sauerei auf der Toilette selber weg“ im Gedächtnis derjenigen Personen komplett. Erst beim Verlassen des Gebäudes können diese wieder auf die volle Kapazität ihres Gehirns zurückgreifen.
Bei der Kausalforschung dieses Phänomens zogen Forscher die üblichen Parameter wie geringe Penisgröße oder mangelndes Selbstbewusstsein heran- die Ergebnisse stehen jedoch noch aus.

Heftige Ablehnung einer rechtlichen Gleichstellung von Mensch und Kellner kam aus den Reihen vieler Abteilungsleiter renommierter Firmen.

Diese warnten davor, dass Verhaltensangewohnheiten, die sich ihre Mitarbeiter aus Kompensationszwecken angeeignet haben, verloren gingen. Denn wo sollen diese Menschen denn hingehen, um sich abzureagieren, wenn ihr Chef sie mal wieder zum Heulen gebracht hat?
Deshalb forderten sie lautstark: „Um die Harmonie in unseren Firmen zu sichern, müssen die Kellner ihren Anteil leisten und dazu gehört es nun mal, sich von unseren Mitarbeitern anschreien zu lassen! Letztendlich ist es doch die Gesellschaft, die davon profitiert, wenn es in unseren Firmen besser läuft.“
Auch beliebte Methoden wie eine Tasse Kaffee mit einem Hunderter zu bezahlen oder ein stilles Wasser zurück gehen zu lassen („Weil es nicht den Erwartungen entsprochen hat“) sollen demnach weiterhin sozial erwünscht bleiben.

EU bringt Gesetzvorschlag trotz Kritik durch

Trotz des heftigen Gegenwindes hat die Europäische Ethikkommision ihren Vorschlag durch das Parlament gebracht und Kellner mit herkömmlichen Menschen rechtlich gleichgestellt. Der Beschluss wird jedoch an eine Übergangsfrist gekoppelt sein. So müssen sich Angestellte für einen Zeitraum von zwei Jahren anhand eines Aufdruckes auf ihrer Kleidung als „Homo sapiens“ kennzeichnen lassen. Die EU empfiehlt dabei das Wort „Homo“ auf der Brust zu tragen und das Wort „Sapiens“ auf den Rücken, damit künftige Missverständnisse ausgeschlossen werden.

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