Bluetooth-Boxen künftig ab 18 Jahren.
Gesellschaft,  Politik

Ruhestörung: Erwerb und Besitz von Bluetooth-Boxen unter 18 Jahren strafbar

In einem Urteil des Bundesgerichtshofes entschieden die Richter, dass der Erwerb und Besitz von Bluetooth-Boxen für Minderjährige fortan unter Strafe gestellt wird. So sollen vor allem ältere Menschen vor Ruhestörungen geschützt werden.

Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands haben sich die Boxen zu einem echten Problem entwickelt. Viele ortsansässige Jugendlichen verbringen den Großteil des Tages an Bushaltestellen und teilen ihren, für ihr Alter typisch schlechten Musikgeschmack, ungefragt mit den genervten und zum Teil verängstigten Anwohnern.

Rollator-Rammen und Störsender in Gehstöcken

Viele Rentner äußerten ihren Unmut über die musikalische Dauerbeschallung anfangs eher passiv aggressiv, indem sie beim Einstieg in den Bus kräftig ihren Rollator in die Kniekehlen des jeweiligen Jugendlichen rammten, der vor ihnen stand.  Aufgrund des mangelnden Erfolges dieser Methode, bauten pfiffige Rentner Störsender in ihre Gehstöcke ein und setzen sich gezielt zwischen die Jugendlichen, um die Kopplung von Smartphone und Bluetooth-Box zu unterbrechen.

So weit soll es zukünftig gar nicht mehr kommen. Aus diesem Grund wurde ein besonders hartes Strafmaß für den Umgang mit Bluetooth-Boxen festgelegt. Verkäufer, die Bluetooth-Boxen unbefugt an Minderjährige abgeben, müssen zukünftig als zweiten Vornamen eines der aktuellen Jugendwörter tragen. Markus „Ehrenmann“ Müller ist der erste Betroffene dieser neuen Regelung. 

Die Jugendlichen selber verpflichten sich mit dem Kauf einer Box dazu, ihre gesamte Musiksammlung auf eine jeweils ein Megabyte große Floppy Disk zu übertragen. Alleine ein durchschnittlicher Kollegah-Track bräuchte somit bereits sechs Disketten.

Dr. Martin Semmel, Experte für Halbwüchsige, erklärt die Entscheidung des Bundesgerichtshofes wie folgt: „Ein für andere Menschen erträglicher Musikgeschmack, entwickelt sich bei dem Großteil der Bevölkerung erst mit zunehmenden Alter. Man spricht hierbei auch von einer auditiven Exponentialität.“ Und zückt sein Smartphone. „Ich bin immerhin 78 und gönn dir mal meine Spotify-Playlist. Geht gut ab oder?“ 

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